-
NFL-Star Kelce Opfer eines Millionen-Betrügers
-
Mit 100. Tor: Messi köpft Miami zum nächsten Titel
-
Klopp legt los - erster Kader um 10.00 Uhr
-
Andrich trotz Dreier kritisch: "Kein gutes Spiel von uns"
-
Ilzer auf Kreta: "Favoritenrolle gewinnt keine Spiele"
-
Einweihung von Deutschlands größtem Offshore-Windpark
-
Bundesgerichtshof entscheidet in Familienstreit wegen Überwachung von Küche
-
Bundesgerichtshof urteilt in Baumarkt-Streit um Farbe "Obi-Orange"
-
Privatgespräche an Chefin weitergeleitet: BGH entscheidet Streit früherer Freundinnen
-
Glücksspiele im Internet: BGH verhandelt über verlorene Wetteinsätze
-
Bundesverwaltungsgericht verhandelt über Arbeitsbelastung von Schulleiter
-
Frankreichs Präsident Macron trifft libanesischen Präsidenten und jordanischen König
-
Von der Leyen stellt Gesetzesvorschlag für Social-Media-Verbot vor
-
Kanadas Premier Carney hält Rede im EU-Parlament
-
Nach Kopf-an-Kopf-Rennen: Ergebnis der Parlamentswahl in Schweden wird erwartet
-
Russen stimmen bis Sonntag über neues Parlament ab
-
Trump droht EU mit Handelsstopp bei engerer Partnerschaft mit Kanada
-
US-Kongress stimmt für deutlich verschärfte Russland-Sanktionen
-
Letztes TV-Duell vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern: Schwesig in Angriffslaune
-
Berlin-Wahl: "Wahlarena" macht Differenzen zwischen SPD und Linke deutlich
-
Titeljagd eröffnet: Leverkusen mit glanzlosem Auftaktsieg
-
Handball: Berlin unterliegt Veszprem deutlich
-
Weißes Haus kritisiert Leitzinserhöhung der Fed
-
Deutschland und Kanada wollen KI "im Dienste des Menschen" fördern
-
Niederlage für Trump: US-Notenbank Fed erhöht Leitzins erstmals seit 2023
-
3. Liga: Rostock jubelt spät - Essen gewinnt in Mannheim
-
Deutschland und Kanada wollen Entwicklung von KI "im Dienste des Menschen" vorantreiben
-
US-Notenbank Fed erhöht Leitzins erstmals seit 2023 - Anstieg um 0,25 Punkte
-
US-Zentralbank erhöht Leitzins erstmals seit 2023 - Anstieg um 0,25 Punkte
-
UN-Generalsekretär Guterres ruft zu internationaler Koordination bei KI auf
-
"Rote Linie" Mekka: Saudi-Arabien wirft Huthis Angriff auf heilige Stadt vor
-
Nach Wahl in Sachsen-Anhalt: Neuer Landtag kommt am 6. Oktober erstmals zusammen
-
Wirtschaftsministerin Reiche will Spritpreise per Steuerrabatt senken
-
Früherer "First Dog": Obamas Hund Sunny ist tot
-
25 Jahre Haft für Kosovos Ex-Präsident Thaci wegen Kriegsverbrechen
-
Bundeswehr unterstützt Lettland bei Luftraum-Absicherung während Parlamentswahl
-
Bundesregierung legt Plan gegen Sozialmissbrauch vor - Armutsmigranten im Visier
-
Drei Jahre Haft in Prozess um tote Zwillinge auf E-Roller in Frankfurt am Main
-
Urteil im Saarland: Gutachter muss Mutter kein Schmerzensgeld zahlen
-
Gemeinsame Stellungnahme: CDU-Ministerpräsidenten warnen vor Personaldebatten
-
Bundesverwaltungsgericht entscheidet im Oktober über Klage zu Luftreinhalteprogramm
-
Bayern verlängern auch mit Sportdirektor Freund
-
Milliardenschwerer Maskenstreit: Bundesgerichtshof entscheidet im Dezember
-
Dorf stimmt für Abspaltung vom Vereinigten Königreich - Protest gegen Asylbewerberunterkunft
-
Bundesverwaltungsgericht weist Klage von Binz gegen LNG-Terminal ab
-
Proteste 2022: Amnesty wirft iranischen Behörden Verbrechen gegen Menschlichkeit vor
-
Olympia 2030: IOC bestätigt Austragungsorte
-
Über 60 Millionen Euro Schaden durch Geldwäsche und Steuerhinterziehung - Razzia
-
Gericht: Mannheim muss umstrittenen Swingerclub-Artikel vorerst nicht veröffentlichen
-
Deutsche und internationale Stars bei Filmfestival in San Sebastián
Nach Großbrand in Hongkong gehen Behörden gegen kritische Stimmen vor
Nach der Brandkatastrophe in Hongkong mit inzwischen mehr als 150 Todesopfern gehen die Behörden der chinesischen Sonderverwaltungszone nicht nur gegen die mutmaßlichen Verantwortlichen vor, sondern auch gegen Kritik am Umgang mit dem Unglück. Hongkongs Sicherheitschef Chris Tang sagte am Montag, es würden "angemessene Maßnahmen" gegen "unzutreffende Online-Kommentare" über die Brandkatastrophe ergriffen. Örtlichen Medien zufolge wurden drei Menschen unter dem Vorwurf der Aufwiegelung festgenommen, darunter der Unterstützer einer Petition für eine genauere Untersuchung des Unglücks.
Im Internet seien "unzutreffende Kommentare" verbreitet worden mit dem einzigen Ziel, "die nationale Sicherheit zu bedrohen", sagte Tang vor Journalisten. "Als Konsequenz müssen wir angemessene Maßnahmen ergreifen, darunter polizeiliche Maßnahmen." Details könne er nicht nennen, da die Verfahren die "nationale Sicherheit" beträfen.
Örtlichen Medien zufolge gehörte zu den drei Verdächtigen, die wegen Aufwiegelung festgenommen wurden, auch der 24-jährige Student Miles Kwan. Er hatte auf Flugblättern für eine Petition für eine unabhängige Untersuchung der Brandkatastrophe geworben.
Kwan und weitere Aktivisten zielten mit der Petition auf eine unabhängige Untersuchung zu möglicher Korruption im Zusammenhang mit der Brandkatastrophe. Zudem forderten sie eine angemessene Umsiedlung der Bewohner und eine Überprüfung der Bauaufsicht. Am Freitag hatte Kwan der Nachrichtenagentur AFP gesagt, dass er nur "ganz grundlegende Forderungen" stelle. Die Petition, die binnen eines Tages mehr als 10.000 Unterschriften erhalten hatte, wurde gesperrt.
Der Großbrand war am Mittwoch im Wohnkomplex Wang Fuk Court im nördlichen Stadtteil Tai Po ausgebrochen. Das Feuer wütete über 40 Stunden lang in sieben der acht Hochhausblöcke der Wohnanlage, die insgesamt fast 2000 Wohneinheiten umfasst. Am Freitag wurde der Löscheinsatz abgeschlossen.
Bis Montag stieg die Opferzahl des Großbrands auf 151, wie eine Polizeivertreterin sagte. Sie schloss nicht aus, dass noch weitere Todesopfer gefunden werden. Bislang wurden fünf der acht 31-stöckigen Hochhäuser vollständig durchsucht. Die Ermittler fanden demnach Todesopfer in Wohnungen, Fluren und Treppenhäusern, von einigen Opfern sei nur noch Asche übrig geblieben.
Chan Tung von der Hongkonger Polizei sprach von "umfassenden Ermittlungen" zu dem Feuer. Diese hätten bislang zur Festnahme von zwölf Männern und einer Frau im Alter zwischen 40 und 77 Jahren geführt.
Die Ermittlungen ergaben, dass ein Teil der Schutznetze, die bei der Renovierung der Hochhäuser genutzt wurden, nicht den Feuerschutzstandards entsprochen hätten. "Proben, die an sieben Stellen der oberen, mittleren und niedriggelegenen Stockwerken von vier Gebäuden genommen wurden", hätten "nicht den Teststandards für Feuerfestigkeit" entsprochen, sagte der Hongkonger Regierungschef Eric Chan.
Als das Feuer ausgebrochen war, hatten in dem Komplex gerade Renovierungsarbeiten stattgefunden, weshalb er mit Bambusgerüsten eingerüstet war. Laut am Freitag vorgelegten Ermittlungsergebnissen wurde der Brand durch die Bambusgerüste und andere brennbare Materialien, die zum Schutz vor Staub und herabfallenden Gegenständen verwendet wurden, angeheizt. Die Feuerwehr bestätigte zudem Angaben der Bewohner, wonach der Brandalarm nicht funktionierte.
Das Unglück löste Bestürzung und Trauer aus, tausende Menschen legten Blumen am Unglücksort nieder. Einige schriftliche Botschaften an der improvisierten Gedenkstätte beschäftigten sich auch mit der Frage, wer für die Katastrophe verantwortlich ist.
R.Flueckiger--VB