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Mann mit 41 Messerstichen getötet: Acht Jahre Haft wegen Totschlags in Münster
Weil er einen Mann mit 41 Messerstichen getötet hat, ist ein 26-Jähriger vom Landgericht Münster zu acht Jahren Haft verurteilt worden. Der Angeklagte wurde wegen Totschlags verurteilt, wie ein Gerichtssprecher am Mittwoch sagte. Laut Anklage war die Ehefrau des Opfers an dem Tattag im Januar in der Wohnung des Angeklagten. Der Ehemann habe eine intime Beziehung vermutet.
Der 26-Jährige soll sich wiederum selbst Hoffnung auf eine Beziehung gemacht haben. Der Ehemann habe aus Eifersucht versucht, die Wohnungstür des Angeklagten mit Gewalt zu öffnen. Der Angeklagte öffnete dann überraschend selbst die Tür und stach auf den Ehemann ein. Insgesamt erlitt dieser 41 Stiche und verblutete.
Das Gericht ging laut dem Gerichtssprecher nicht von Notwehr aus. Selbst wenn eine sogenannte Notwehrlage bestanden hätte, habe der Angeklagte sie überschritten. Er habe den Einsatz des Messers nicht vorher angedroht und zudem weiter zugestochen, als der Ehemann bereits schwer verletzt am Boden lag.
Die Staatsanwaltschaft hatte in ihrem Plädoyer neun Jahre Haft wegen Totschlags gefordert. Die Verteidigung plädierte auf Freispruch.
B.Baumann--VB