-
Die schnellsten Kampfpanzer der Welt: Von 80 km/h und dem Einfluss des Gewichts
-
Schüler des Heisenberg-Gymnasiums erforschen Enzymkinetik am KIT
-
Wetterexperten rechnen mit früherem Schnee als erwartet
-
Nicolas Feuz über KI-Kontroverse: Thélyson Orélien als Sündenbock der Literaturwelt
-
Finanznot in der Kinder- und Jugendmedizin: Ostschweizer Kinderspital nur dank Spenden im Plus
-
Kantonsregierung Zürich blockiert barrierefreie Querungen zugunsten des Autoverkehrs
-
Lando Norris holt Pole-Position im nassen Qualifying zum GP Brasilien
-
Arzt mit 20'000 Franken Lohn: So viel gibt die Familie pro Monat aus
-
Hartmut Graßl: Klimawandel erzwingt neues Zeitalter und US-Wahl als Wendepunkt
-
RB Leipzig lässt Stadionpublikum über die Pausenmusik abstimmen
-
Zolgensma: Novartis untersucht mögliche Verbindung zu Tumorfällen
-
Sarkopenie früh erkennen und Muskelkraft im Alter gezielt erhalten
-
Gesundheitskompetenz: Vier Schritte zu verlässlicheren Entscheidungen
-
KI verändert Softwaretests und erhöht den Bedarf an Qualitätssicherung
-
Calif.io-Exploit umging Apples Blockierungsmodus auf dem iPhone
-
Siri AI erhält mit iOS 27.3 Zugriff auf Dateien und mehr App-Funktionen
-
Powerbanks ab 20.000 mAh im Vergleich: Verbatim vor Anker
-
Softwareupdate bringt älteren VW-ID-Modellen Batterie-Vorkonditionierung
-
McLaren erprobt beim Saisonfinale bereits Lösungen für 2027
-
Berlin wird Austragungsort der Handball-Weltmeisterschaft 2029
-
Gregor Gysi fordert Ausschluss von Vanessa Emde aus der Linksfraktion
-
Prozess gegen früheren Lehrer wegen mutmasslicher Vergewaltigung einer Schülerin
-
Berliner Weihnachtsbaum erreicht nach Panne auf der A10 den Gendarmenmarkt
-
Stephen Miller übernimmt nach republikanischer Wahlniederlage Trumps Stabsführung
-
Benzinpreis fällt in der Schweiz erstmals seit August unter zwei Franken
-
Novartis prüft Tumormeldungen nach Behandlungen mit Zolgensma
-
Wenn die Enkelbetreuung Grosseltern an die Belastungsgrenze bringt
-
Ronaldinho und Del Piero begeistern 24.000 Zuschauer im Letzigrund
-
Kürbis-Pancakes bringen herbstliche Aromen auf den Brunchtisch
-
Miro Muheims Distanztreffer sorgt in der Bundesliga für Aufsehen
-
Geplantes Ende der 50-Euro-Grenze beim Einkauf in Deutschland polarisiert
-
USA setzen Millionenbelohnung für Hinweise zu Irans Atomprogramm aus
-
Maximilian Streule schafft nach Herzoperation den Sprung ins Nationalteam
-
Unfall und brennendes Auto führen auf der A1 bei Härkingen zu Stau
-
Nach Tod von 14 Pferden erhält betroffene Familie mehr als 60.000 Franken
-
Werkstattbrand in Giebenach verursacht hohen Sachschaden
-
Flucht vor Polizei endet in Andwil mit schwerem Unfall an Wohnhaus
Erste tödlicher Angriff in Israel seit Beginn der Waffenruhe im Gazastreifen
Das erste Mal seit Beginn der Waffenruhe zwischen Israel und der islamistischen Hamas im Gazastreifen ist bei einem Angriff auf israelischem Gebiet ein Mensch getötet worden. Bei der Messerattacke in der nordisraelischen Küstenstadt Haifa wurde ein Mann getötet, wie die Polizei am Montag mitteilte. Nach Angaben eines israelischen Abgeordneten handelte es sich bei dem Angreifer um einen deutschen Staatsbürger. Unterdessen rief die Bundesregierung Israel auf, die Blockade von Hilfslieferungen in den Gazastreifen aufzuheben.
Das Opfer sei nach dem Angriff in Haifa seinen schweren Verletzungen erlegen, teilte der israelische Rettungsdienst Magen David Adom mit. Es handele sich um einen rund 70-jährigen Mann. Zudem seien vier weitere Menschen verletzt worden, drei von ihnen schwer, darunter auch ein 15-jährige Junge.
Die Attacke ereignete sich an einem der Busbahnhöfe der nordisraelischen Stadt. Die Polizei sprach von einem "terroristischen Angriff". Der Angreifer sei aus einem Bus gestiegen und habe dann auf mehrere Menschen eingestochen. Er wurde demnach getötet. Die Polizei teilte weiter mit, bei dem Mann handele es sich um einen Drusen mit israelischer Staatsbürgerschaft, der in der vergangenen Woche aus dem Ausland nach Israel zurückgekehrt sei.
Der drusische Knesset-Abgeordnete der Partei Israel Beitenu, Hamad Amar, erklärte, die "mörderische Attacke wurde (...) von einem Terroristen mit deutscher Staatsbürgerschaft ausgeübt, der in Deutschland geboren wurde und lebte". Das Auswärtige Amt in Berlin verurteilte den "furchtbaren Anschlag auf Zivilistinnen und Zivilisten rundheraus", reagierte aber zunächst nicht auf die Angaben zur Staatsbürgerschaft des Mannes.
Die Drusen sind eine Minderheit in Israel, deren Religion aus dem Islam hervorgegangen ist. Das geistliche Oberhaupt der Gemeinschaft der Drusen in Israel, Scheich Muafak Tarif, verurteilte die Tat und sprach den Familien der Opfer sein Beileid aus. Bereits am Donnerstag waren nahe Haifa bei einem "mutmaßlichen Terroranschlag" 13 Menschen verletzt worden. Dabei war ein Autofahrer mit seinem Wagen an einer Kreuzung in eine Menschengruppe gerast.
Die tödliche Messerattacke am Montag erfolgte einen Tag nachdem Israel die Einfuhr von Hilfslieferungen in den Gazastreifen blockiert hatte. Damit versucht Israel Druck auf die Hamas auszuüben, einer Verlängerung der ersten Phase der Waffenruhe zuzustimmen.
Am Samstag war die erste Phase der am 19. Januar in Kraft getretenen Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas ausgelaufen, Verhandlungen über die zweite Phase blieben erfolglos. Israel hatte daraufhin in der Nacht zum Sonntag einem Vorschlag des US-Nahost-Sondergesandten Steve Witkoff zugestimmt, die Waffenruhe im Gazastreifen während des islamischen Fastenmonats Ramadan und des jüdischen Pessach-Festes zu verlängern. Die Hamas lehnt den US-Vorschlag allerdings ab und besteht darauf, über die Bedingungen einer zweiten Phase der Waffenruhe zu verhandeln.
Das Aussetzen der Hilfslieferungen in den Gazastreifen löste international Kritik aus. Die Bundesregierung rief die israelische Regierung am Montag auf, die Einfuhrbeschränkungen aufzuheben. Auch der britische Premierminister Keir Starmer forderte, Hilfe für den Gazastreifen dürfe nicht blockiert werden.
Ein israelischer Regierungssprecher sagte jedoch, die Hamas habe "genug Lebensmittel, um eine Übergewichts-Epidemie auszulösen". Die Palästinenserorganisation horte Nahrungsmittel, argumentierte er. Es gebe genügend Vorräte im Gazastreifen, "doch die Hamas teilt nicht".
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu drohte der Hamas unterdessen erneut mit Konsequenzen, sollten die Islamisten nicht die verbliebenen Geiseln freilassen. Die Hamas könne sich "nicht vorstellen" was dann passieren würde, sagte Netanjahu in einer Rede vor dem Parlament. Zudem deutete der Regierungschef an, die Bewohner des Gazastreifens sollten diesen verlassen. "Es ist Zeit, den Bewohnern des Gazastreifen die Freiheit zu geben, zu gehen."
C.Koch--VB