-
Bericht: Asylerstanträge bis 25. September auf tiefstem Stand seit 2012
-
Kane scheitert vom Punkt: Eiskaltes Spanien bestraft England
-
Wadephul warnt in Rede bei Vereinten Nationen vor Risiken durch KI
-
Tausende demonstrieren nach Zwangsräumung von 87-Jähriger in Madrid
-
Französischer Atomreaktor Flamanville für Arbeiten ein Jahr vom Netz
-
Berlin: SPD-Landesvorstand stimmt für Sondierungsgespräche mit der Linken
-
Rad-WM: Koch verpasst Medaille - Vollering triumphiert
-
Kiel gibt Derbysieg gegen Flensburg aus der Hand
-
Debüt mit "Sternchen": Brunner schießt U21 zum Sieg in Lettland
-
Perfektes Debüt: Brunner schießt U21 zum Sieg in Lettland
-
Lawrow: Russland wird Ziele in der Ukraine "egal wie" erreichen
-
Leo XIV. feiert in Paris Messe mit 800.000 Menschen
-
Laver Cup: Zverev verspielt Sieg gegen De Minaur
-
Trump lehnt iranischen Plan für Hormus-Wiedereröffnung ab
-
Bayern dominieren beim Wiedersehen mit Alba
-
Bundesaußenminister Wadephul trifft russischen Kollegen Lawrow bei der UNO
-
Mindestens 16 Tote in Russland und der Ukraine bei gegenseitigen Angriffen
-
Prinz Harry: Kinder sind "glücklich" in neuer Schule in Großbritannien
-
Münchens Milliardenplanung: Bund gibt "Olympia-Garantie"
-
Leo XIV. feiert in Paris Messe mit 700.000 Menschen
-
Toter in Grundstückseinfahrt in Bayern entdeckt - Kriminalpolizei ermittelt
-
Dobrindt: Wollen Frontex künftig stärker bei Rückführungen einsetzen
-
Mindestens elf Tote in Russland und der Ukraine bei gegenseitigen Angriffen
-
Sechs Tote bei Wohnhaus-Explosion in Athen - Vier US-Touristen unter den Opfern
-
Papst Leo XIV. feiert Messe mit 700.000 Menschen in Paris
-
München ist deutsche Bewerberstadt für Olympische Spiele und Paralympics
-
KI: China "respektiert" Trumps Wortwahl "Superintelligenz"
-
DOSB stimmt ab: München bewirbt sich um Olympia
-
Russell schafft Neustart in Baku - Antonelli Fünfter
-
Zehntausende demonstrieren bei DGB-Aktionstag gegen Sozialkürzungen
-
Nach Ceuta: Tausende protestieren in Madrid gegen Migrationspolitik
-
Klopps Heimdebüt: Nübel im Tor - Wirtz Joker
-
Nach Explosion in Athen Leichen von zwei US-Touristen aus Trümmern geborgen
-
Iran bekräftigt Plan für Hormus-Wiedereröffnung - Trump lehnt Berichten zufolge ab
-
Hunderttausende strömen in Paris zur Freiluft-Messe mit Papst Leo XIV.
-
Verkehrsminister Bilger unzufrieden mit Sanierungstempo der Bahn
-
SPD droht mit Blockade der Pflegereform im Kabinett
-
Bürgerschaftswahl in Bremen: Linke geht mit Fraktionschefin Leonidakis ins Rennen
-
Rotes Telefon für KI: USA und China richten Hotline für Zwischenfälle ein
-
Landtagswahl in Schleswig-Holstein: Fraktionschef Dirschauer ist SSW-Spitzenkandidat
-
DFB-Team trainiert mit Wirtz und Burkardt
-
Social-Media-Sucht: Tiktok wendet Prozess in USA durch millionenschweren Vergleich ab
-
Explosion in Haus nahe Akropolis in Athen: Ein Todesopfer aus Trümmern geborgen
-
Polizei in Delmenhorst meldet einen Toten und einen Schwerverletzten
-
Krankenhausgesellschaft fordert schnellere Anerkennung ausländischer Abschlüsse
-
Papst Leo XIV. ruft zu würdevollem Umgang mit Migranten auf
-
116 Millionen Dollar: Basketballstar Curry bleibt bei Warriors
-
USA und China richten Kommunikationskanal für KI-Zwischenfälle ein
-
Klopp wirbt für Olympia: "Es wird Zeit"
-
OpenAI: Von Nutzern hochgeladene Bilder landen irrtümlich auf externen Internetseiten
Anklage gegen mutmaßlichen Rädelsführer wegen Millionenbetrugs im Internet
Die Generalstaatsanwaltschaft im bayerischen Bamberg hat den mutmaßlichen Rädelsführer einer international agierenden Bande angeklagt, die über Anlagebetrug einen hohen Millionenschaden verursacht haben soll. Neben dem 45-jährigen Hauptangeklagten sind zwei mutmaßliche Mittäter angeklagt, wie die Behörde am Freitag mitteilte. Ausgehend von den angezeigten Fällen soll die Bande über Tradingplattformen 353 Opfer um rund 8,6 Millionen Euro betrogen haben. Der weltweite Schaden im Dunkelfeld werde auf hundert Millionen Euro geschätzt.
Dem 45-jährigen israelischen Staatsangehörigen wird gewerbs- und bandenmäßiger Anlagebetrug sowie die Beteiligung an einer kriminellen Vereinigung als Rädelsführer vorgeworfen. Die Bande habe bereits ab 2016 bis März 2019 verschiedene Tradingplattformen im Internet betrieben. Zu dem Betrugsnetz gehörten demnach mehrere Callcenter mit hunderten Mitarbeitern im Ausland - unter anderem in Bulgarien, Serbien, Bosnien-Herzegowina und Georgien.
Die Staatsanwaltschaft legt dem 45-Jährigen zur Last, von August 2017 bis Februar 2019 ranghohes Mitglied der Bande gewesen zu sein. Er habe zur obersten Führungsspitze gehört und das betrügerische Tagesgeschäft der Gesamtorganisation geleitet. Ihm selbst sollen mindestens 745.000 Euro aus den Betrugstaten zugeflossen sein.
Die Anklage richtet sich zudem gegen einen 38-jährigen israelischen Staatsangehörigen und einen 32-jährigen Bulgaren. Der 38-Jährige soll zunächst in einer Niederlassung in Israel, später in Bosnien-Herzegowina in leitender Funktion tätig gewesen sein. Ihm wird ein Schaden von mindestens 1,2 Millionen Euro zugerechnet. Der 32-jährige Bulgare soll als Kundenbetreuer Schäden in Höhe von 160.000 Euro verursacht haben.
Die Anklage wurde den Angaben zufolge von einer Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts München I bereits zugelassen. Die Ermittlungen gegen weitere Tatverdächtige dauerten an.
Bereits im April 2020 hatte es im Zusammenhang mit dem Ermittlungskomplex namens "Wolf of Sofia" Durchsuchungen und Festnahmen gegeben. Beteiligt waren Strafverfolgungsbehörden aus Deutschland, Österreich, Serbien und Bulgarien. Neun Tatverdächtige wurden dabei festgenommen.
Der 45-jährige Hauptangeklagte konnte zunächst nicht gefasst werden. Nach ihm wurde bereits seit Februar 2020 international gefahndet. Seine Festnahme gelang schließlich im Oktober 2021 auf den Philippinen. 2023 wurde er nach Deutschland überstellt, er sitzt seitdem in Untersuchungshaft.
In dem Verfahrenskomplex gab es zudem bereits erste Verurteilungen. Mitarbeiter aus den Callcentern in Georgien, Bulgarien und Serbien erhielten Freiheitsstrafen von bis zu viereinhalb Jahren. Ein weiterer führender Kopf der Bande wurde im Januar 2022 in München zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren und zehn Monaten verurteilt.
M.Vogt--VB