-
Freundin erstickt und in Wald vergraben: Zehn Jahre Haft in Bayern
-
Bundesregierung verschärft Vorgehen gegen Sozialmissbrauch
-
Sachsen-Anhalt: Cannabisplantage und hundert Kilogramm Blüten bei Razzia beschlagnahmt
-
Blessin will in Gladbach die "scheiß Zeit" beenden
-
Drei Millionen Euro in Wand versteckt: Italienische Polizei durchsucht Mafioso-Villa
-
"Merkel unplugged": Ex-Kanzlerin startet Talkreihe mit Schulklassen
-
Nach Tod von 15-Jährigem in Nordrhein-Westfalen: Tatverdächtige in Untersuchungshaft
-
In Deutschland geborener Türke wird nach tödlichem Raserunfall ausgewiesen
-
Niroomand: Olympia-Evaluierung "nur eine Empfehlung"
-
Marokkaner stimmen über ein neues Parlament ab
-
ADAC fordert Abschaffung der Zwölf-Uhr-Regel an Tankstellen
-
Behörden: Zwei Tote bei russischen Angriffen auf zivile Infrastruktur in der Ukraine
-
Aserbaidschan begnadigt Franzosen nach Streichung zweier Russen von EU-Sanktionsliste
-
Grünes Licht aus Brüssel: Henkel darf Spezialbeschichtungsfirma Stahl kaufen
-
RKI: Drittel der Erwachsenen trinkt mindestens drei alkoholische Getränke pro Woche
-
200 Rinder gestohlen: Viehdiebe in Polen und Brandenburg festgenommen
-
Polizeihubschrauber in Karlsruhe im Einsatz: Mann klettert über Bauzaun an BGH
-
Klopp: "Grillfeuer" soll Flächenbrand entfachen
-
Xavi elektrisiert - van Dijk will Klopps Debüt vermiesen
-
Regierung beschließt digitalen Kassenbon ab 2028
-
Tatverdächtiger nach tödlichem Raubüberfall auf 84-Jährige in Hannover ermittelt
-
Metall- und Elektroindustrie: IG Metall pocht auf fünf Prozent mehr Geld
-
Seit Tagen vermisster Taucher tot aus Starnberger See geborgen
-
Wer ist der fetteste Bär Alaskas? Virtuelle Wahllokale geöffnet
-
Quecksilberverdacht in Paketzustellzentrum bei Rostock: Proben werden untersucht
-
Bundestag soll Freitag über Neuauflage des Tankrabatts abstimmen
-
Berlin: Festnahmen bei Durchsuchungen wegen Schusswaffenhandels
-
Urkunde bei UNO hinterlegt: Deutschland tritt UN-Hochseeschutzabkommen bei
-
Grüne fordern von Linkspartei "Klarheit" bei Antisemitismus und Rauswurf Kocaks
-
Thüringer SPD-Chef Maier gibt Amt auf - Kritik an Bundespartei
-
OECD hebt Wachstumsprognose für Deutschland 2026 auf 1,1 Prozent an
-
Erste Urteile in Prozess um riesiges Waffenarsenal in Wuppertal gefallen
-
Kimmich: Fans sollen "stolz auf Deutschland sein"
-
Absturz von Kampfjet auf US-Stützpunkt Spangdahlem: Ermittlungen zu Ursache laufen
-
Landtagswahlumfrage für Nordrhein-Westfalen: CDU weiter vorn - AfD legt zu
-
US-geführte Anti-Drogen-Initiative unterstützt Sanktionen gegen 24 kriminelle Netzwerke
-
Nordsee 2025 so warm wie nie - stärkster Eiswinter an Küsten seit 15 Jahren
-
DLRG: 101 Badetote allein im Juni - im Sommer mehr Badetote als im Vorjahr
-
Trump und Venezuelas Übergangspräsidentin in New York erstmals zu Gespräch zusammengetroffen
-
UN-Generaldebatte: Israel weist Macron-Äußerungen über Westjordanland als "grotesk" zurück
-
Alex Bodi und Prof. Dr. Stefan Haupt vereinbaren Kooperation für legendäre Kunstsammlung in Rumänien
-
Besuch von Papst Leo in Frankreich: Friedensbotschaft für Europa
-
Bayern-Frauen nach Dämpfer enttäuscht, aber "stolz"
-
Klopp-Debüt: ter Stegen zurück, Kimmich zentral - Treus Chance?
-
UN-Generaldebatte: Reden von Irans Präsident Peseschkian und Selenskyj erwartet
-
Außergewöhnliche Ehre: Trump empfängt Xi am Flughafen persönlich zum Staatsbesuch
-
Marokkaner wählen neues Parlament
-
Bundestag befragt Pistorius und Linnemann und berät Gesetz gegen K.O.-Tropfen
-
Trump gibt neue Gespräche zwischen USA und Iran bekannt - Witkoff "zuversichtlich"
-
Los Angeles: "Star Wars"-Museum von George Lucas öffnet seine Pforten
Pakistans Ex-Premier Khan zu drei Jahren Gefängnis verurteilt und verhaftet
Pakistans früherer Premierminister Imran Khan ist am Samstag wegen Korruption zu drei Jahren Gefängnis verurteilt und in seinem Zuhause in Lahore verhaftet worden. "Seine Unehrlichkeit ist zweifelsfrei erwiesen", schrieb Richter Humayun Dilawar in einem von der Nachrichtenagentur AFP eingesehenen Urteil. Khan rief seine Anhänger in einem Video zu friedlichen Protesten auf.
Das Urteil fiel im Zusammenhang mit Vorwürfen, dass Khan Staatsgeschenke aus seiner Zeit als Premierminister für sich behalten habe. "Er wurde der Korruption für schuldig befunden, indem er die Vorteile, die ihm aus der Staatskasse zuflossen, absichtlich und vorsätzlich verheimlicht hat", erklärte der Richter weiter.
Insgesamt wurden mehr als 150 Fälle von Korruption gegen den ehemaligen Cricketstar vorgebracht, seit er im April 2022 per Misstrauensvotum aus dem Amt befördert wurde. Khan bezeichnet die Strafverfolgung als politisch motiviert. Wer in Pakistan wegen einer Straftat verurteilt wurde, ist in der Regel davon ausgeschlossen, bei Wahlen anzutreten oder ein Amt auszuüben.
Nur kurz, nachdem das Urteil fiel, suchte die Polizei Khan in seinem Haus in Lahore im Westen Pakistans auf. "Heute wurde ein Dieb verhaftet", sagte eine Regierungssprecherin vor Reportern. Vertreter von Khans Partei Pakistan Tehreek-e-Insaf (PTI) erklärten, der Ex-Premier werde in ein Gefängnis in der Stadt Rawalpindi in der Nähe der Hauptstadt Islamabad gebracht.
Khans Anwälte kündigten an, umgehend Berufung einzulegen. Es habe keine Möglichkeit gegeben, Zeugen vorzubringen oder Beweise zusammenzutragen, hieß es als Begründung.
Nach der Verhaftung wurde eine Videobotschaft Khans im Online-Dienst X, der früher Twitter hieß, veröffentlicht. "Meine pakistanischen Mitbürger, sie werden mich verhaftet haben und ich werde im Gefängnis sein, wenn euch diese Nachricht erreicht", erklärt Khan darin. Er appellierte an die Menschen, gegen das Vorgehen zu demonstrieren. "Dies ist ein Krieg für Gerechtigkeit, für eure Rechte, für eure Freiheit", fuhr er fort. "Ketten fallen nicht einfach ab, sie müssen durchbrochen werden. Ihr müsst weiter friedlich protestieren, bis ihr eure Rechte erhaltet."
Khans Verhaftung wird wenig zur Eindämmung der wirtschaftlichen und politischen Unruhen in Pakistan beitragen, die das Land seit eineinhalb Jahren erschüttern. Das südasiatische Land leidet unter einer Zahlungsbilanzkrise und sehr hohen Auslandsschulden. Monate des politischen Chaos vertrieben ausländische Investoren.
Das Parlament wird wahrscheinlich vor Ende der Legislaturperiode in den kommenden zwei Wochen aufgelöst werden, eine Wahl Mitte November oder früher stattfinden. Angesichts der Abwesenheit Khans und der PTI werde es Fragen über die Glaubwürdigkeit der Wahlen geben, sagte der Politikwissenschaftler Hasan Askari der AFP.
Khan war bereits im Mai zwischenzeitlich festgenommen und gegen Kaution wieder freigelassen worden. Danach war es zu gewalttätigen Ausschreitungen seiner Anhänger gekommen. In zahlreichen Städten randalierten damals Khan-Anhänger, sie blockierten Straßen und setzten Gebäude in Brand. Nach den Zusammenstößen griffen die Behörden hart gegen die PTI durch. Es kam zu tausenden Festnahmen, Berichten zufolge wurden Medien eingeschüchtert und Journalisten mundtot gemacht.
Khan war 2018 in Pakistan mit dem Versprechen an die Macht gelangt, Korruption und Vetternwirtschaft zu bekämpfen. In seiner Regierungszeit verschlechterte sich seine Beziehung zum mächtigen Militär, das seinen Aufstieg zur Macht gestützt hatte, jedoch zunehmend. Im April 2022 wurde Khan durch ein Misstrauensvotum gestürzt und der konservative Politiker Shehbaz Sharif zu seinem Nachfolger gewählt.
M.Odermatt--BTB