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Mutmaßlicher Unfallfahrer in Thüringen hatte 1,3 Promille im Blut
Der mutmaßliche Verursacher des schweren Verkehrsunfalls mit sieben Toten in Thüringen hat den Ermittlern zufolge 1,3 Promille Alkohol im Blut gehabt. Der 34-Jährige sei "komplett fahruntüchtig" gewesen, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Mühlhausen am Donnerstag. Er bestätigte damit entsprechende Medienberichte.
Gegen den Mann wird wegen fahrlässiger Tötung ermittelt. Der 34-Jährige liegt noch im Krankenhaus, er schwebt laut Staatsanwaltschaft aber nicht mehr in Lebensgefahr. Bislang wurde er noch nicht vernommen.
Bei dem Unfall auf einer Bundesstraße bei Bad Langensalza waren Anfang April beim Zusammenstoß von drei Fahrzeugen insgesamt sieben Menschen gestorben - ein 60-Jähriger, ein 44-Jähriger sowie fünf junge Männer und Frauen im Alter von 19 Jahren. Drei weitere Menschen wurden schwer verletzt.
Der Unfallverursacher war mit seinem Auto in den Gegenverkehr geraten und dort mit zwei entgegenkommenden Fahrzeugen zusammengeprallt. Diese gingen bei der Kollision in Flammen auf.
Bereits nach dem Unfall wurde bekannt, dass der 34-Jährige unter Alkoholeinfluss stand. Er besitzt den Ermittlern zufolge außerdem keinen Führerschein. Bei einer Verurteilung wegen fahrlässiger Tötung drohen eine Geldstrafe bis zu fünf Jahre Haft.
S.Keller--BTB