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Haftstrafen im Hagener Verfahren um illegale Zigarettenfabrik und Steuerbetrug
In einem Prozess um illegal hergestellte Zigaretten und einen Steuerschaden in Millionenhöhe hat das Landgericht im nordrhein-westfälischen Hagen Urteile gegen die insgesamt sieben Angeklagten gesprochen. Die Männer erhielten am Montag Freiheitsstrafen zwischen einem Jahr und drei Monaten sowie drei Jahren und neun Monaten, wie ein Gerichtssprecher sagte. Fünf Angeklagte wurden wegen Steuerhinterziehung verurteilt, zwei wegen versuchter Steuerhehlerei. Fünf Strafen wurden zur Bewährung ausgesetzt.
Vor Gericht standen die Männer, weil sie in einer nicht genehmigten Zigarettenfabrik in Iserlohn zwischen März und Juni 2022 millionenfach gefälschte Zigaretten hergestellt hatten. Die Anklage warf ihnen einen Steuerschaden von rund 12,6 Millionen Euro vor. Mit den Urteilen, die noch nicht rechtskräftig sind, blieb die Kammer insgesamt deutlich unter den Forderungen der Staatsanwaltschaft, wie der Sprecher mitteilte.
H.Seidel--BTB