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Ergebnisse von Bildungsstudie "wenig erfreulich": Leistung lässt nach
Der bei der Bildungsministerkonferenz in Berlin am Donnerstag präsentierte IQB-Bildungstrend ist nach Angaben der Macher "wenig erfreulich" ausgefallen. Im Vergleich zu den Studien in den Jahren 2012 und 2018 würden in den vier untersuchten mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern die Ergebnisse in allen Fächern schlechter ausfallen, wie das Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) in Berlin mitteilte.
Den Angaben zufolge ist bei den untersuchten Neuntklässlern seit 2018 der Anteil derjenigen, die den Mindeststandard für den Ersten Schulabschluss verfehlen, um gut drei Prozentpunkte gestiegen. Der Anteil derjenigen, die den Mindeststandard für den Mittleren Schulabschluss verfehlen, sei sogar um fast zehn Prozentpunkte gestiegen. Damit würden fast neun Prozent aller Neuntklässler den Mindeststandard für den Ersten Schulabschluss und sogar 34 Prozent den für den Mittleren Schulabschluss verpassen.
Insbesondere in den Fächern Mathe und Chemie sei das Niveau deutlich zu schwach. Von den ungünstigen Entwicklungen seien aber nicht nur leistungsschwächere Jugendliche betroffen, sondern auch Gymnasiasten. Das Kompetenzniveau in Deutschland habe sich dabei weitgehend unabhängig von Themen wie Zuwanderungshintergrund der Jugendlichen oder Herkunft aus sozial schwachen Familien verringert.
Alle 16 Bundesländer seien von den negativen Trends betroffen, allerdings im unterschiedlichen Ausmaß, so die Studienmacher. Deutlich unter dem Mittelwert der Bundesländer sind in allen vier Fächern die Länder Bremen, Hessen, Nordrhein-Westfalen und das Saarland. Signifikant höhere Mittelwerte erzielten Schülerinnen und Schüler aus Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen.
D.Schaer--VB